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Station B3.01 - Angst- und Zwangsstörungen sowie Depression

Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Angst- und Zwangsstörungen sowie Depression

Leitung

Dr. med. Bartosz Zurowski

Oberarzt
Tel.: 0451 500-98870Fax: 98648

Pflegerische Leitung

Jutta Savill

Telefon: 0451-500-98870

Fax: 0451-500-98648

E-Mail Jutta Savill

Anmeldung zur Behandlung

Telefon: 0451 500-98882
Telefon: 0451 / 500-98886
E-Mail: AnmeldekontaktZIPHL@uksh.de 

Unser Behandlungsangebot

Unser Behandlungsangebot richtet sich an Menschen mit Angst- und Zwangsstörungen und an Menschen mit Depressionen. Zu Beginn der Behandlung wird gemeinsam mit den Patient*innen eine detaillierte Problem- und Zielanalyse erarbeitet. Daraus entwickeln wir einen individuellen Behandlungsplan mit  störungsspezifisch wirksamen Behandlungselementen.

Bei Angst- und Zwangsstörungen handelt es sich insbesondere um Verhaltensexperimente und Übungen, bei denen die Betroffenen neue Einsichten und Bewältigungsstrategien im Kontext Zwang und Angst auslösender Situationen entwickeln; anfangs in Begleitung, im Verlauf immer eigenständiger.

Bei Patienten mit Depression stehen Veränderung depressionsfördernder Denkmuster und Aufmerksamkeitsstrategien (Metakognitive Therapie, MCT) im Vordergrund. Die hierdurch gewonnenen Ressourcen kommen dem Aufbau gesundheitsfördernder Aktivitäten (soziale Kontakte, Sport, Hobbies…) zugute. Sie werden durch Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Kommunikationsfähigkeit ergänzt. Die erreichten Therapieziele werden im Behandlungsverlauf zunehmend intensiv insbesondere auf die häusliche oder berufliche Situation übertragen und in Belastungstrainings erprobt.

Neben Einzeltherapien bieten wir störungsspezifische und – übergreifende Gruppentherapie (Metakognitive Therapie, MCT; Metakognitive Therapie, MCT; Soziales Kompetenztraining; Erarbeitung aktivierender und tagesstrukturierender Handlungsspielräume). Dazu zählen auch die Angebote der Ergo- und Physiotherapie sowie die Informationsgruppe der Sozialberatung.

Unsere Mitarbeiter der Pflege haben als ausgebildete Co-Therapeuten einen wichtigen Anteil im therapeutischen Prozess.

Spezielle Angebote: Expositionsübungen in der virtuellen Realität (VR), innovative interventionelle Verfahren bei schwerstbetroffenen Patienten, insbesondere tiefe Hirnstimulation (THS) bei Zwangsstörungen.