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Station B7.01 - Suchterkrankungen

Leitung

Prof. Dr. med. Klaus Junghanns

Oberarzt
Tel.: 0451 500-98860Fax: 98864

Pflegerische Leitung

Martin Staemmler

Telefon: 0451-500-98860

Fax: 0451-500-98864

E-Mail: Martin Staemmler

Anmeldung zur Behandlung

Telefon: 0451 500-98882
Telefon: 0451 500-98886
E-Mail: AnmeldekontaktZIPHL@uksh.de

Unser Behandlungsangebot

Wir behandeln Menschen mit Suchtproblemen, insbesondere in Bezug auf Alkohol, Cannabis und Medikamente. Zunächst führen wir einen Entzug von den Suchtstoffen unter medizinischer Aufsicht durch und bieten danach ein zweiwöchiges stationäres Psychotherapieprogramm – die Motivationstherapie - an. In Einzel- und Gruppentherapien soll die Abstinenzmotivation gestärkt und das Rückfallrisiko gesenkt werden. Im Anschluss hieran können die Betroffenen weiterhin ein zweiwöchiges ambulantes Therapieangebot nutzen, um auch in der häuslichen Umgebung möglichst stabil zu bleiben.

Die Behandlungsdauer ist relativ kurz, weshalb wir uns in der Therapie auf diejenigen Aspekte konzentrieren, die mit einem besonders hohen Rückfallrisiko verbunden sind, nämlich zwischenmenschliche Probleme (die sozialen Kompetenzen) und Probleme in der Wahrnehmung und im Umgang mit den eigenen Gefühlen (die emotionalen Kompetenzen). Auf Wunsch der Patient*innen schauen wir gemeinsam,  welche weiteren Behandlungsangebote sinnvoll sind. Eine sogenannte Langzeittherapie etwa, die wir noch während des stationären Aufenthaltes gemeinsam beantragen können. Oft gelingt es auch, den Wechsel von unserer Therapie in diese weiterführende Therapie lückenlos zu organisieren, so dass ein Rückfall in der Wartezeit auf die Langzeittherapie vermieden werden kann.

Das intensive Psychotherapieprogramm wird durch Angebote der Ergo- und Physiotherapie sowie Meditation ergänzt.