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Tagesklinik B22 - Langanhaltende depressive Störungen

Behandlung von Patientinnen und Patienten mit langanhaltenden depressiven Störungen

Ärztliche Leitung

Dr. med. Benjamin Sack, Oberarzt und Konsiliararzt

Telefon: 0451-500-98820

Fax: 0451-500-98824

E-Mail: Dr. Benjamin Sack

Pflegerische Leitung

Lars Reichenau

Telefon: 0451-50098820

Fax: 0451-500-98824

E-Mail: Lars Reichenau

Anmeldung zur Behandlung

Telefon: 0451 500-98882
Telefon: 0451 500-98886
E-Mail: AnmeldekontaktZIPHL@uksh.de 

Unser Behandlungsangebot

Unser Behandlungsangebot richtet sich besonders an Menschen mit chronischer Depression, deren Erkrankung bereits seit langem besteht und sich durch ambulante Behandlung bisher nicht ausreichend gebessert hat. Der Schwerpunkt unserer Behandlung liegt auf einer intensiven Psychotherapie. Ziel ist, den Betroffenen zu helfen, gemeinsam erarbeitete konkrete Ziele zu erreichen, um ihre Depression zu überwinden.

Bei einigen Patienten stehen zwischenmenschliche Konflikte in Partnerschaft, Familie oder Beruf im Mittelpunkt der Probleme. Nicht selten haben Patienten mit chronischer Depression belastende Erfahrungen in ihrer Kindheit und Jugend gemacht, die zur Entstehung und Aufrechterhaltung dieser Konflikte beitragen. Im Mittelpunkt der Behandlung steht dann die Vermittlung von Fertigkeiten zur Überwindung dieser belastenden Situationen nach dem von Prof. James McCullough entwickelten CBASP-Konzept.

Bei anderen Patienten stehen Grübel- und Sorgenprozesse im Mittelpunkt der Symptomatik. Diesen Patienten bieten wir eine Behandlung nach dem MCT-Konzept von Prof. Adrian Wells an. Hier ist es das Ziel, einen Umgang mit belastenden Gedanken zu finden, der dabei hilft, aus dem Karussell der Sorgen und Gedanken auszusteigen.

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Vermittlung von Achtsamkeitsfertigkeiten.  Besonders im Rahmen psychischer Krisen neigen Menschen dazu, die Dinge ihres Alltags sehr stark zu bewerten. Oft fallen diese Bewertungen negativ aus und tragen zu einer Verschlechterung der Stimmung bei. Achtsamkeit kann dabei helfen, uns von Misserfolgen im Alltag nicht entmutigen  zu lassen sondern handlungsfähig zu bleiben.

Dabei ist es sehr wichtig, dass die Patienten im Rahmen der Intensiven Psychotherapie an allen vereinbarten Therapien teilnehmen. Dazu zählen auch die Angebote der Ergo- und Physiotherapie sowie die Informationsgruppe der Sozialberatung.