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Tagesklinik B20 - Psychosomatische Medizin

Behandlung von Patientinnen mit Borderline-Störung und Essstörung

Leitung

PD Dr. med. Philipp Klein

Leitender Oberarzt
Tel.: 0451 500-98840Fax: 98844

Pflegerische Teamleitung

Susanne Havemann

Telefon: 0451-500-98888

Fax: 0451-50098774

E-Mail: Susanne Havemann

Anmeldung zur Behandlung

Telefon: 0451 500-98882
Telefon: 0451 500-98886
E-Mail: AnmeldekontaktZIPHL@uksh.de 

Unser Behandlungsangebot

Die Tagesklinik B20 verfügt über 20 Therapieplätze für Patienten mit Störungen im Psychosomatischen Bereich. Der Schwerpunkt liegt dabei in der Behandlung von  Essstörungen, Störungen der Emotionsregulation und somatoformen Störungen, d.h. von körperlichen Störungen ohne eine hinreichende organische Ursache. Des Weiteren werden in Einzelfällen auch Behandlungen für Patienten mit einer posttraumatischen Belastungsstörung angeboten.

Die meist 12-wöchige tagesklinische Behandlung erfolgt in einem multiprofessionellen Team aus Pflege, Ärzten und Psychotherapeuten, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten und Sozialpädagogen.

Die Behandlungsbasis stellt die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT nach M. Linehan) dar. In diesem Therapieansatz werden Achtsamkeits- und Akzeptanzstrategien vermittelt und mit Veränderungsstrategien ausbalanciert.

Nach der Erhebung der Beschwerden und ihrer Entstehung wird gemeinsam mit den Patient*innen ein Störungsmodell und eine passende, individuelle Behandlungsstrategie erarbeitet. Die Psychotherapien erfolgen im Rahmen von Einzel- und Gruppentherapien.  In unseren gruppentherapeutischen Angeboten werden verschiedene Module wie Emotionsregulation, gesundes Essverhalten, Achtsamkeit, Stresstoleranz und interpersonelle Fertigkeiten vermittelt.

Es finden darüber hinaus regelmäßige Gespräche im Rahmen eines Bezugspflegesystems statt. Verschiedene zusätzliche Achtsamkeitsgruppen, Übungen zum Selbstmitgefühl und eine regelmäßige Essbegleitung, die ein gesundes Essen vermitteln und stabilisieren soll, dienen dem umfassenden Fertigkeitenaufbau. Zusätzlich gibt es physiotherapeutische, ergotherapeutische und soziotherapeutische Angebote. In einer psychologischen und medizinischen Supervision werden die erreichten Erfolge kontinuierlich begleitet und die Behandlungsstrategien gegebenenfalls angepasst. Dabei ist es das Ziel, die Mitentscheidung und die Eigenverantwortung des Patienten zu verbessern und so möglichst gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche ambulante Weiterbehandlung vorzubereiten.