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Musiktherapie (Kiel)

"Musik spricht dort, wo Worte fehlen." (Hans Christian Andersen)

In der Musiktherapie werden verschiedene musikalische Elemente angewendet, um an den therapeutischen Zielen des Patienten/der Patientin zu arbeiten.

Dabei steht das eigene Erleben des Patienten/der Patientin im Fokus der Musiktherapie.

Durch das aktive Gestalten in der Musiktherapie, wie z.B. das Singen von Liedern, das Improvisieren mit bestimmten Musikinstrumenten und/oder das Trommeln auf Rhythmusinstrumenten kann der therapeutische Prozess verstärkt und unterstützt werden. Rezeptive Musiktherapiemethoden, wie z.B. das Hören bestimmter Musik, können ebenfalls eine positive Wirkung auf den therapeutischen Prozess haben und dem Patient/der Patientin Entspannung und Ruhe bieten.

Die Musiktherapie kann eine Rolle spielen bei der Förderung der emotionalen und körperlichen Gesundheit und sich auf das allgemeine Wohlbefinden des Patienten/der Patientin auswirken.

Musikalische Vorkenntnisse sind bei der Musiktherapie nicht erforderlich, da nicht die musikalischen Fähigkeiten im Zentrum der Therapie stehen, sondern das eigene Erleben und der Prozess des Patienten/der Patientin.

In der Musiktherapie erhält der Patient/die Patientin die Möglichkeit sich selbst und seine Umwelt wahrzunehmen, zu verstehen und sich individuell auszudrücken, wodurch neue Perspektiven eröffnet werden können. Ebenso können bestimmte Handlungen ausprobiert und mit Verhaltensmustern experimentiert werden, die betrachtet, analysiert und gegebenenfalls verändert werden können.

Die musikalischen Methoden und Interventionen können die soziale Interaktion, sowie die Kommunikation des Patienten/der Patientin unterstützen.

Dieses Erleben kann eine Wirkung haben auf das Selbstbild der Person und diese beeinflussen und verändern. 

Durch das Medium Musik können beispielsweise "verlorene" Ressourcen zugängig gemacht, gefördert und wiederhergestellt werden.

Zusammengefasst kann gesagt werden, dass Musiktherapie einen positiven Einfluss auf diverse Bereiche haben und somit zu dem therapeutischen Prozess des Patienten/der Patientin beitragen kann.