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Tagesklinik Villa Karlstal

Die Tagesklinik Villa Karlstal ist Teil des Zentrums für Seelische Gesundheit auf dem Ostufer. Sie bietet für 25 Menschen mit psychischen Störungen teilstationäre Behandlungsplätze an.

Aufgenommen werden erwachsene psychisch kranke Menschen, bei denen eine ambulante Behandlung nicht mehr ausreichend, eine vollstationäre Behandlung aber noch nicht oder nicht mehr erforderlich ist. Das Angebot richtet sich an alle psychisch kranken Menschen, unabhängig von vorliegenden Diagnosen. Auch Menschen mit unklaren oder mehreren psychiatrischen Diagnosen werden aufgenommen. Ausschlusskriterien sind hingegen ein aktueller Suchtmittelmissbrauch oder das Vorliegen schwerer hirnorganischer Veränderungen, sowie akute Selbst- oder Fremdgefährdung.

Die Aufnahme in die Tagesklinik kann nach vorhergehender telefonischer Anmeldung durch ambulante und stationäre Behandler:innen erfolgen. Kostenträger ist die jeweils zuständige Krankenkasse.

Stationsleitung

Almut Nettersheim

Oberärztin

Anmeldung

Anmeldung/Abmeldung stationär & tagesklinisch

Tel.: 0431 500-98550
E-Mail: belegungsmanagement.zip.kiel@uksh.de

Terminabsage: gleiche Nummer/E-Mail

Telefonzeiten:
– Mo - Do: 8:30–12:00 Uhr und 13:00-14:30 Uhr
– Fr: 8:30–11:30 Uhr

Behandlungsangebot

Die Regelbehandlungsdauer in der TK Villa Karlstal beträgt sechs Wochen.

Die Villa Karlstal bietet ein multimodales Behandlungssetting, bestehend aus medizinischen, pflegerischen, psycho-, ergo- und kunsttherapeutischen Angeboten, sowie sozialtherapeutischer Beratung und aktiver Unterstützung. Das Behandlungsteam ist entsprechend zusammengesetzt.

Neben den konkreten therapeutischen Angeboten gibt es Raum für die Förderung von Eigeninitiative, Eigenverantwortung und die Aktualisierung sozialer Ressourcen.

Der jeweilige Therapieplan wird individuell zusammengestellt und dem jeweiligen Bedarf der aufgenommenen Patientinnen und Patienten angepasst.

Die Behandlung erfolgt im Bezugstherapiesystem, wobei jedem Patienten und jeder Patientin zwei Mitarbeitende zur Verfügung stehen. Die Bezugstherapeut:innenen führen mit den Patientinnen und Patienten Einzelgespräche und koordinieren die verschiedenen Behandlungsanteile. Die weiteren Therapiemaßnahmen erfolgen in der Regel im Gruppensetting.

Therapieangebote

  • Psychotherapeutische Einzelgespräche

  • Stützende/beratende Einzelgespräche

  • Medikamentöse Behandlung

  • Ergotherapie

  • Kunsttherapie

  • Aktivierende Angebote:
    - Spaziergänge
    - Radfahren
    - Nordic-Walking
    - Schwimmen
    - Yin-Yoga
    - Kulturelle Angebote
    - Musik

  • Störungsspezifische Gruppen:
    - Psychoedukation "Depression"
    - Psychoedukation "Angst"

  • Störungsübergreifende Gruppen:
    - Gruppentraining Sozialer Kompetenzen
    - Progressive Muskelentspannung
    - Themenzentrierte Gesprächsgruppe
    - Projektgruppe

  • Lichttherapie

  • Ohr-Akupunktur

  • Umfassende individuelle sozialtherapeutische Beratung, Begleitung und aktive Unterstützung

  • Entlassmanagement inkl. Unterstützung bei der Organisation einer adäquaten Nachsorge