Physio- und Bewegungstherapie wirken sich sowohl auf das körperliche Wohlbefinden als auch auf die psychische Gesundheit positiv aus.
Was ist Physiotherapie?
Physiotherapie gehört zu den natürlichen Heilverfahren und nutzt die aktive und passive Bewegung des Menschen, um Erkrankungen vorzubeugen und zu heilen. Ziel ist es, die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit wiederherzustellen, zu verbessern oder zu erhalten, die häufig mit psychiatrischen und psychosomatischen Erkrankungen einhergeht. Infolgedessen benötigen viele Patientinnen und Patienten mit körperlichen Begleiterkrankungen aus verschiedenen medizinischen Fachbereichen (Neurologie, Chirurgie, Orthopädie, Innere Medizin, Gynäkologie) und den Folgeerkrankungen des psychiatrischen Krankheitsbildes eine physiotherapeutische Versorgung.
Bewegungstherapie
In der Bewegungstherapie werden die Wahrnehmung, das Bewegungserlebnis, die Sozialisation und die Handlungskompetenz gefördert sowie Koordination, Kraft und Ausdauer verbessert. Motorische Handlungsfähigkeit steht in einer engen Wechselbeziehung zu emotionalem Erleben sowie sozialen und kognitiven Entwicklungsprozessen.
Bewegungsgruppen
Erwachsenenpsychiatrie
Hockergruppe
gerontopsychiatrische Gruppe
Rücken- / Wirbelsäulen-Gruppe
Atemtherapie für Angst-und Panik-Patienten
Qi Gong
Sport & Drum's
Nordic Walking
Skillsgruppe
Hydrotherapie
Kinder-und Jugendpsychiatrie
Sportgruppen / Bewegungsgruppen
Ausdauergruppe
Besuch des Hallenschwimmbades
Ziel ist es, Patientinnen und Patienten Erfolgserlebnisse zu vermitteln sowie einen erweiterten Aktionsradius, Eigeninitiative, zwischenmenschlichen Kontakt und Freude an der Bewegung zu fördern.
In der Regel wird die Bewegungstherapie in Gruppen durchgeführt – in Bewegungsräumen, auf Stationen, auf dem Klinikgelände oder in der Natur.
Physiotherapeutische Einzel- und Gruppentherapien werden von der/dem behandelnden Stationsärztin bzw. Stationsarzt verordnet.
